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Ce que j’ai fais en plus…

Montag, 30. Juli, 2007

In den letzten Wochen und vielleicht auch Monaten bin ich nicht besonders viel dazu gekommen, zu schreiben, was ich eigentlich so mache. Außer den etwas herausragenderen Ereignissen habe ich nicht viel geschrieben. Deswegen kommt an dieser Stelle mal eine Zusammenfassung der kleineren und alltäglicheren Ereignisse…

Zunächst einmal haben wir fast jeden Tag gekocht, sowohl in der Mittagspause als auch am Abend. Dazu oft eine Flasche guten französischen Wein (natürlich nicht in der Mittagspause), so dass man sich wirklich wie Gott in Frankreich fühlen konnte. Wir, das waren in erster Linie Eric & Eric, meine beiden Mitpraktikanten. Vor 6 Wochen sind aber auch noch 2 Mädels dazu gekommen, mit denen wir uns auch super verstehen und die sofort integriert wurden.

Praktikanten

Eric, Eric, Patrizia, Melanie und ich (v. l. n. r.)

Das ist unser Abschiedsfoto, was wir in der Praktikantenküche hinterlassen werden. Unsere Gruppe hat sich nämlich außergewöhnlich gut verstanden, was in der Regel wohl nicht oft vorkommt. Aber wir verstehen uns sowohl untereinander hervorragend wie auch mit den anderen Mitarbeitern. Deswegen haben wir auch zu unserem Abschied ein Grillfest organisiert und alle eingeladen.

Essen

Essenstisch

Der Grill

Der Grill

So sahen unsere Gaben aus. Dazu kamen dann noch ein paar Flaschen Wein, so dass sich das ganze bis in die Nacht hingezogen hat. Eric (zweiter von links) ist jetzt auch schon weg, Melanie ist gestern gefahren, Patrizia fährt morgen und ich bin am Mittwoch dran. Nur Eric (erster von links) bleibt noch eine Woche länger und damit als Letzter zurück.

Unsere und meine Tätigkeiten hingen aber sehr vom Wetter ab, dass anders als erwartet nicht besonders beständig war. Im Gegenteil konnte man jederzeit von einem Regenschauer überrascht werden, wenn der Tag nicht sowieso schon unter grauen Wolken begann.

Regenschauer

Unerwarteter Regenschauer

Von diesen äußeren Umständen hing dann natürlich auch die Abendplanung ab. So war ich bei gutem Wetter draußen unterwegs und habe zum Beispiel Pétanque gespielt (in Deutschland unter Boule geläufiger).

Wurf

ich beim Wurf

Kugeln

Kugeln

Am Abend war ich dann öfter bei einem der schönen Plätze von Paris, so zum Beispiel an der Spitze der Île de Cité der Île Saint Louis beim Trocadero, von wo aus mann einen super Blick auf den Eiffelturm hat, oder aber auf dem Montmatre, wo ich teilweise schon ganze Nächte zugebracht habe.

Ile de Cité

an der Spitze der Île de Cité

Wenn das Wetter dann mal nicht so gut war, bin ich ins Kino gegangen, war mal im Theater oder habe Poker gepielt. Irgendwie habe ich Talent für derartiges Glückspiel. Beim ersten Mal, als wir gespielt haben, bin ich Erster geworden, beim zweiten Mal wurde ich Zweiter. Aber auch da war ich eigentlich schon auf der Siegerstraße…

Poker

Meine Pokerchips

So sah mein Teil des Tisches aus, nachdem ich kurz zuvor drei Leute auf einmal mit einem Straight von der 10 bis zum Ass rausgeworfen hatte. Es blieben dann nur noch Guillaume, der mir hier gegenüber sitzt und ich übrig. Da die Einsätze zwischen den ersten Beiden aufgeteilt wurden, waren wir beide schon Gewinner. Allerdings zog sich das nervenaufreibende Spiel um den ersten Platz noch ca. 1 Stunde hin.

Poker 2

ich erhöhe…

Letztendlich habe ich in diesem Duell  den kürzeren gezogen. Nachdem es schon einige haarsträubende Blätter gegeben hatte und die Chips immer wieder von der einen Seite zur anderen wanderten, kam mit dem folgenden Blatt die Entscheidung.

Verliererblatt

Fullhouse gegen Fullhouse

Drei Sechsen lagen auf dem Tisch, wir hatten beide unsere Karten aufgedeckt. Mit zwei Zweien hatte ich ein Full House und war mir des Sieges schon fast gewiss. Doch wurde als letzte Karte ein Ass aufgedeckt, durch dass auch Guillaume ein Full House hatte, das meines übertraff. Das war das Ende eines sehr spannenden Poker-Abends. Ich beschreibe dies auch so genau, weil ich erstens, trotzdem als einer der Gewinner aus dem Abend hervorgegangen bin, und zweitens, noch nie ein so spannendes Spiel erlebt habe, dass über eine Stunde hinweg zwischen zwei Spielern ausgetragen wird. War wirklich ein nervenaufreibender Abend, aber das haben Glücksspiele wohl so an sich.

Wenn ich nicht gerade irgendwo in Paris unterwegs war, habe ich natürlich meistens gearbeitet. Aber im Rahmen eines Kolloquiums haben wir eine kleine Exkursion in die Cité de l’immigration unternommen. Eigentlich hatten wir gedacht, dass das ganze schon etwas fortgeschrittener sein würde und wir schon vor der Eröffnung einige Ausstellungsstücke sehen können. Leider befindet sich das Projekt noch immer in der Bauphase, so dass der Anblick von außen fast der interessanteste war.

Cité de l'immigration

Cité de l’immigration

Es war aber auch ganz interessant das Ganze in der Enstehung zu sehen. Zumal wir mit unseren lustigen roten Helmen auch ein bißchen Bauarbeiten spielen konnten.

Hauptsaal

Hauptsaal in der Cité de l’immigration

Bauarbeiter Enno

Bauarbeiter Enno

Bauarbeiter Enno mit Kollege

Bauarbeiter Enno mit Kollege beim Photoshooting

Zum Abschluss noch ein kleiner Verweis auf ein größeres Ereignis, dass ich hier trotzdem unter den kleineren Dingen abhandle: La fête nationale! Am 14. Juli war Nationalfeiertag, der mit einer großen Militärparade auf den Champs-Élysées gefeiert wurde. Beginn: 9 Uhr! Zu früh! Eindeutig zu früh, um sich das, wie interessant es auch gewesen sein mag, live anzugucken. Also habe ich die letzten Ausläufer der Parade im Fernsehen betrachtet, hab den Tag über nichts großes gemacht und bin abends mit ein paar Leuten zum Eiffelturm, um mir das Feuerwerk anzugucken. Vorher haben da wohl noch Tokio Hotel gespielt (ein ganz großer Knaller in Frankreich), die ich aber Gott sei Dank verpasst habe. Das Feuerwerk war aber ganz nett!

Feuerwerk

Feuerwerk am 14. Juli

(Paris, 03:48 Uhr, Klare Nacht, 12°C)

 

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